EDITORIAL
Am 5. Oktober, dem "Tag der Regionen" und an vielen weiteren Tagen...
werden wir uns wieder für umweltverträgliche Kreislaufwirtschaft bemerkbar machen. Auch wenn die Welt nicht nach einem Schwarz-Weiß-Muster funktioniert: wer sich für die Stärken der Regionen einsetzt, stemmt sich gegen die Idee, die Welt nach einem Muster zu formen, mit anderen Worten gegen die Globalisierung. Der Begriff "Globalisierung" funktioniert immer noch als Schlagwort, das bis heute viel zu wenig hinterfragt wird. Globalisierung steht eben nicht für eine aktive globale Verantwortung, wie sie 1992 auf dem UN-Gipfel in Rio formuliert wurde, sondern für einen totalen Weltmarkt ohne Handelsbeschränkungen. Marktkonzentrationen, Fusionen, die Aufgabe des Schutzes heimischer Wirtschaftsbereiche führen nicht zum Wohlstand für alle, sondern schaffen wenige Gewinner und viele Verlierer. Es gibt Bewegungen und Organisationen die den Finger in die Wunde legen und sich öffentlich Gehör verschaffen, attac gehört sicher dazu. Allerdings werden die Alternativen zur Globalisierung nicht ausreichend in den Blickpunkt gerückt.
Hier sehen wir mit dem "Tag der Regionen" unseren wichtigsten Ansatz: Alternativen zu benennen, indem wir den Blick für regionale Kreisläufe schärfen.
Viele Akteure vor Ort arbeiten mit Kreativität und Engagement daran, die Vorteile einer umweltverträglichen regional geprägten Kreislaufwirtschaft in all ihren schillernden Facetten zu präsentieren.
Es geht um kurze energiesparende Wege, den Erhalt unserer Kulturlandschaft, Kaufkraft und Arbeitsplätze eben nicht nur in den Zentren und spitzt sich für mich doch immer wieder auf ein und denselben Punkt zu:
Wie schaffen wir es, die Verantwortung aller VerbraucherInnen für ihr eigenes Lebensumfeld möglichst vielen nachhaltig deutlich zu machen? Was kann Menschen dazu bewegen, nicht nur Schuldzuweisungen an Politiker und andere zu richten - so gerechtfertigt das im Einzelfall immer wieder sein mag - sondern die eigene Macht der tagtäglichen Kaufentscheidungen zum Wohle der Region zu nutzen?
Hier werden wir wieder ansetzen mit dem "Tag der Regionen" und dabei versuchen, möglichst viele Menschen für das Regionale zu begeistern. In diesem KreisL und täglich aktualisiert im Internet, unter www.tag-der-regionen.de, wird es viele gute Beispiele regionalen Wirtschaftens geben. Lassen Sie sich mitreißen, nicht nur am 5.Oktober, auch beim Einkauf danach.
Bilden wir gemeinsam eine Regionalbewegung, die vor allem dann gute Chancen hat, wenn möglichst viele Gruppierungen ihre guten Ansätze zu einem erfolgreichen Ganzen verknüpfen.
Sven Mindermann
Sprecher des Aktionsbündnisses
LänderkoordinatorInnen ziehen in Bad Kösen Bilanz
Was ist erreicht worden? Was ist nicht erreicht worden und wo soll es hingehen mit dem "Tag der Regionen"? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des zweiten Länder- und RegionalkoordinatorInnentreffens in diesem Jahr, zu dem das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e. V. am 15. und 16. Juli in die nördlichste Weinbauregion Deutschlands nach Bad Kösen eingeladen hatte.
Neues aus den Bundesländern
Am Anfang stand ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand der Aktivitäten in den Bundesländern: So stießen beispielsweise Informationsveranstaltungen der Grünen Liga in Thüringen, der Kooperationsanstiftung in Brandenburg im Haus der Natur in Potsdam und des Netzwerk Zukunft in Sachsen-Anhalt auf gute Resonanz. Viele der TeilnehmerInnen äußerten ihr Interesse bei diesem oder dem nächsten "Tag der Regionen" dabei sein zu wollen. Zur besseren Vernetzung in Brandenburg kann außerdem das neue Internetportal www.la21bb.de beitragen, auf das Helmut Horst aufmerksam machte. In Niedersachsen, so berichtete Hartwig Dannemann, lässt die vielversprechende Zusammenarbeit mit den 17 LEADER+ Regionen weitere Projekte für den 5. Oktober erwarten.
Im April 2004 ist mit dem "Bundesforum der Regionalbewegung" in Feuchtwangen erstmals ein bundesweites Treffen der "Tag der Regionen Akteure" geplant.
Wo soll es hingehen mit dem "Tag der Regionen"?
Durchaus zufriedenstellend ist die Bandbreite der Aktionen, doch der Zugang zu wichtigen Verbänden gerade aus den Bereichen Wirtschaft und Handwerk muss noch verbessert werden. Getreu dem Motto "Klasse statt Masse" hielten es die TeilnehmerInnen für wichtig, künftig Qualitätskriterien für die Aktionen zum "Tag der Regionen" zu entwickeln.
Besonders erfolgreiche Kooperationen gibt es mit einigen Landesregierungen, Agenda 21-Akteuren und VertreterInnen der Landwirtschaft. Die Unterstützung durch Prominente und Politik könnte helfen, Wirtschaft und Handwerk stärker als bisher einzubinden.
Mit dem bundesweiten Aktionsbündnis und Bündnissen in den Ländern existieren Netzwerke. Hier soll die Diskussion darüber fortgesetzt werden, welche Beiträge die Mitglieder der Aktionsbündnisse leisten können und sollen. Den beiden Koordinationsstellen ist es durch die Materialien, die Pressearbeit, die Seminare und Auftaktveranstaltungen gelungen, den "Tag der Regionen" bundesweit bekannt zu machen und Unterstützung in den Ländern zu gewinnen.
Finanzierungsstrategien.....
für den "Tag der Regionen" sind in allen Bundesländern ein brennendes Thema.
Rudi Piwko, Geschäftsführer der SOCIUS Organisationsberatung gGmbH in Berlin erläuterte die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsarten, angefangen von Spenden über Stiftungsgelder und öffentliche Förderungen bis zum Sponsoring. Die TeilnehmerInnen hatten unter seiner Anleitung Gelegenheit in Form einer kollegialen Beratung Wege des Sponsoring und der Antragsentwicklung zu erarbeiten sowie über eine geeignete Rechtsform für das Aktionsbündnis "Tag der Regionen" zu beraten.
Für das kommende Treffen, zu dem Hartwig Dannemann am 20. und 21.Oktober nach Oldenburg einlädt, steht das Thema Finanzierung wieder auf der Tagesordnung. Von sieben weiteren drängenden Themen sollen beim nächsten Mal zunächst "Qualitätskriterien für Aktionen" zum "Tag der Regionen" und die "Ansprache von Wirtschaft und Handwerk" bearbeitet werden.
Anke Schulze-Fielitz, Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e. V.
BAYERN
Eine "Hochzeit" der feinen Lebensmittel - Pfiffige Darstellung mit ungewöhnlichem Brautpaar titeln die Nürnberger Nachrichten zur Presseauftaktveranstaltung des bayerischen Aktionsbündnisses "Tag der Regionen" am 28. August 2003 im Altstadthof in Nürnberg.
Mit dem Thema "regionales Bier und fair gehandelter Kaffee" stellte das Aktionsbündnis die Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern heraus, um den gleichen Ansatz nachhaltigen Wirtschaftens, ob hier oder in der "Dritten Welt" zu unterstreichen. Den Kaffeebauern in Puerto Rico geht es da nicht anders, als dem Bierbrauer in der Region Nürnberg oder dem Milchbauern im Allgäu. Immer geht es um die gleichen Ziele, die "Wunschkinder" einer solchen Verbindung: sozialverträgliche Arbeitsplätze, Nachfrage, Klimaschutz, ökologische Wertschöpfung, Erhaltung der Produktqualität und demokratischer Strukturen.
Dem Aktionsbündnis gelang es, die sehr komplexen Zusammenhänge des "Tages der Regionen" von der überregionalen Ebene der bundesweiten Veranstaltung über die Ebene der Bündnispartner bis zur Ebene der regionalen Veranstaltung darzustellen. Astrid Engel vom Eine Welt Netzwerk Bayern verwies auf den Start der Kampagne "Fair Handel Bayern" am 12.09.2003. Von Seiten der Brauereien stellten Gerhard Ilgenfritz, Vizepräsident des Verbandes der mittelständischen Privatbrauereien und Dr Franz Ehrnsperger, Neumarkter Lammsbräu die Situation der regionalen Brauereien dar. Zum "Tag der Regionen" wird in Schwabach der Agenda 21 Kaffee "Schwabacher Goldene Bohne" eingeführt.

BERLIN
Tag der Regionen" eine Plattform auch für Städte
"Tag der Regionen" in Berlin-Lichtenberg zur Wiederbelebung des Erntefestes im Dorf Wartenberg
Die EinwohnerInnen des kleinen Dorfes Wartenberg in Berlin nutzen den "Tag der Regionen" erstmalig, um die alte Tradition des Erntefestes neu zu beleben. Die BesucherInnen erwartet ein buntes Markttreiben mit attraktiven Programmpunkten. Produzenten von Obst und Gemüse sowie anderer landwirtschaftlicher und gärtnerischer Erzeugnisse werden ihre Produkte anbieten. Lokale Unternehmen wie z. B., eine Sattlerei, eine Restauratorengemeinschaft oder ein Rohstoffrecycling-Unternehmen sowie soziale Einrichtungen werden vertreten sein.
Der Ortsteil Wartenberg des Bezirkes Lichtenberg befindet sich am Stadtrand der Bundeshauptstadt in enger Nachbarschaft zum Land Brandenburg. Die Aktionsgegend war der ehemalige Gemüsegarten Berlins. Die wirtschaftliche Lage ist gekennzeichnet durch geringe Wirtschaftskraft und hohe Arbeitslosigkeit, vor allem auch Jugendlicher, sowie z. T. auch geprägt von Bevölkerungsabwanderung und problematischer finanzieller Situation der öffentlichen Haushalte.
Markante Kennzeichen sind große Neubaugebiete aber auch Reste dörflicher Strukturen, die es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt.
Um den geschilderten negativen Tendenzen entgegen zu wirken, haben sich unterschiedliche lokale Vereine zusammengefunden, um ehemalige Traditionen wieder zu entdecken und zu beleben, lokale Partnerschaften zur Sicherung eines intakten Gemeinwesens zu befördern bzw. zu entwickeln. Das Erntefest soll sich für viele Wartenberger und Gäste aus der Umgebung und anderen Berliner Bezirken sowohl zu einem wichtigen Familienfest - Kindern soll besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden - als auch zu einer Plattform zur Förderung kleingewerblicher regionaler Kooperation entwickeln.
Generelle Zielstellungen der Aktion, die von mehreren Vereinen initiiert wurde (Dialog Lebenshilfe/Träger von Sozialprojekten, Wartenberger SV /Sportverein, Kiezbeirat /Ehrenamtliche Mitarbeiter, WiR e.V. / Gesellschaft zur Weiterbildung in der Region, Bezirksverwaltung/Stadtteilmanagerin) sind:
- Belebung der örtlichen Wirtschaft / Förderung kleingewerblicher Aktivitäten für nachhaltiges Wirtschaften in der Region zur Stabilisierung der Stadtteilökonomie
- Entwicklung von Erzeuger-/ Verbraucher-Initiativen
- Förderung von Kommunikation und Nachbarschaftsbeziehungen - vor allem auch durch Einbeziehung von Aussiedlern in die Vorbereitung und Durchführung der Aktion
- Belebung und Weiterentwicklung der dörflichen Struktur
- Förderung von Stadt-Umland-Beziehungen
- Sensibilisierung für die Umwelt
- Aktivierung endogener Potenziale zur Ermöglichung von Synergieeffekten
BREMEN
Tag der Regionen" 2003 in der Region Unterweser
In der Region Unterweser (von Verden bis Cuxhaven und vom östl. Weserufer bis nach Bremervörde) finden zum "Tag der Regionen" 2003 wieder zahlreiche Aktionen statt. Die Veranstalter konzentrieren ihre Angebote in diesem Jahr auf folgende Schwerpunkte: "Region und Saison à la carte", "Kultur-Geschichte entdecken", "Märkte erleben" und "Natur erfahren". In vielen Fällen verbinden einzelne Veranstaltungen verschiedene Aspekte. Um möglichst viele Akteure einbinden zu können, wurde ein großes Zeitfenster geöffnet. Es reicht vom 07.09.- 12.10.2003. "Viele Partner hatten schon zu Beginn diesen Jahres ihre Veranstaltungen terminiert, so dass eine "Umbuchung" nicht mehr sinnvoll schien und das offizielle Zeitfenster zum "Tag der Regionen" 2003 (vom 27.09. - 12.10.2003) für diese Region nicht übernommen werden konnte ", so der Koordinator Jürgen Seevers vom Stadt-Land-Planungsbüro in Appeln. In einer Sonderbeilage wird der Verlag des SONNTAGSKURIERS aus Bremerhaven das Programm für die diesjährigen Aktionen präsentieren. Am 7. September findet in der Stadt Bremerhaven unter dem Motto "1. Regionaler Käsemarkt" die Eröffnungsveranstaltung statt.
NIEDERSACHSEN
GENUSS IM NORDWESTEN
2. Großer Markt regionaler Produkte und Spezialitäten aus Nordwestdeutschland
Auftaktveranstaltung zum Tag der Regionen 2003 in Niedersachsen
28. September 2003 9.00 - 18.00 Uhr im Museumsdorf Cloppenburg
Genuss findet man im Nordwesten direkt vor der Haustür
"Der Mensch verzehrt im Laufe seines Lebens rund 27.000 Kilogramm Lebensmittel. Dies entspricht in etwa dem Gewicht von sechs Elefanten. Doch diese riesige Menge kann doch kein Grund sein, das Essen mit einem Cocktail aus künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und anderen chemischen Mitteln zu sich zu nehmen", meint Dr. Klaus Ruwisch, Leiter von Slow Food Oldenburg.
Dass man sich bewußter ernähren sollte und den "puren Genuss" sogar direkt vor der Haustür finden kann, ist für Slow Food, einer weltweiten Vereinigung von Genießern, kritischen Verbrauchern, Produzenten, Händlern und Gastronomen, die sich für guten Geschmack einsetzen, keine Frage. Man muss ihn nur finden.
Gerade der Nordwesten Deutschlands hat reiche kulinarische Schätze zu bieten. Darauf möchten die Slow Food Convivien Oldenburg, Bremen, Diepholz und Osnabrück am 28. September von 9 bis18 Uhr mit dem zweiten großen Markt regionaler Produkte und Spezialitäten aus Nordwestdeutschland im Museumsdorf Cloppenburg hinweisen. Die Auftaktveranstaltung zum "Tag der Regionen" 2003 in Niedersachsen, die vom Fachdienst Stadtgrün- und Umweltinformation der Stadt Oldenburg koordiniert wird, steht unter dem Motto "Genuss im Nordwesten".
Als Schirmherr des "Tages der Regionen" in Niedersachsen besucht der Niedersächsische Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Heinrich Ehlen, den Markt zu einem Podiumsgespräch. Das große "Büfett des Nordwestens", verschiedene Probierstände - sogenannte KostBar's -, eine Schaukäserei, ein von der Landwirtschaftskammer Weser-Ems geförderter Sinnesparcours für Kinder und vieles mehr versprechen informativen Spaß rund um das Thema Genuss. Zum ersten Mal können die BesucherInnen den "Leckerbissen des Jahres" wählen.

NORDRHEIN-WESTFALEN
Die Schirmfrau Ministerin Bärbel Höhn auf dem Tag der Regionen in NRW
Bielefeld
Im Rahmen eines Hoffestes feiert der Schulbauernhof Ummeln in Bielefeld am Tag der Regionen sein 20-jähriges Bestehen. Dazu wird als Ehrengast unsere Schirmfrau in NRW, Frau Ministerin Bärbel Höhn erwartet. Nach einer kurzen Ansprache wird der Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW der Hof und das Gebäude vorgestellt und das pädagogische Konzept des Schulbauernhofes erläutert.
Der Schulbauernhof Ummeln entstand 1983. In einer zweijährigen Gemeinschaftsaktion von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen wurde der leerstehende Hof umgebaut. Im Frühjahr 1985 wurde er für den Gruppenbetrieb eröffnet und war damit die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Zum Hof gehören Wohnhaus und Scheunen, Acker- und Weidefläche, ein großer Garten, ein Wäldchen und ein Feuchtbiotop. Seit der Eröffnung kommen im Jahr etwa 1000 Kinder und Jugendliche für jeweils eine Woche auf den Hof, zumeist im Rahmen einer Klassen-fahrt. Sie sind keine Zuschauer, sondern erledigen unter fachkundiger Anleitung der "Schulbauern" alle anfallenden Arbeiten selbst: von alltäglichen Arbeiten, bis zur Heuernte und der Verarbeitung des Obstes. Gearbeitet wurde von Beginn an auf ökologischer Basis; seit kurzem ist der Schulbauernhof Ummeln "Bioland-Betrieb in Umstellung". Weitere Informationen finden Sie unter: www.schulbauernhof-ummeln.de
Gütersloh
In Verl-Kaunitz im Kreis Gütersloh findet am Tag der Regionen ein Hoffest anlässlich der 850-Jahr-Feier des Meierhofes Johannliemke statt. Unter dem Motto "Arbeiten und Wirtschaften im ländlichen Raum" gibt es Informationsstände zum regionalen Handwerk, Photovoltaik, Brenn- stoff-Hackschnitzel, Hanf als Brennstoff, regionale Dienstleistungen, sanften Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz u.a.. Ausserdem werden regionale Speisen und Getränken serviert.
Als Ehrengäste werden ab 10.00 Uhr Frau Ministerin Bärbel Höhn als Schirmherrin zum Tag der Regionen sowie der Präsident der Landwirt-schaftskammer Westfalen-Lippe Karl Meise erwartet. Nach einem Rundgang über den Markt wird die Ministerin mit Spitzenköchen aus der Region am Herd stehen und demonstrieren, dass mit heimischen Produkten leckere Gerichte zubereitet werden können. Die Produktpalette reicht von Kartoffeln bis Fisch und Wildbret.
Xanten-Marienbaum
Im Kreis Wesel wird Frau Ministerin Bärbel Höhn beim Dorfaktionstag in Xanten-Marienbaum zwischen 15.30 - 17.15 Uhr zu Gast sein.
Auf dem Dorfplatz werden verschiedene Aspekte einer erfolgreichen Entwicklung von Dorf und Region diskutiert: Dorfentwicklung, regionale
Vermarktung, Natur und Freizeit. Zu der Podiumsdiskussion mit der Ministerin, der Regionalvermarktungsagentur NRW, der Kreisbauernschaft,
dem NaturFreizeitverbund Niederrhein und dem Bauernmarktverein Hamminkeln-Loikum, lädt das Zentrum für ländliche Entwicklung - ZeLE -
alle Interessierten ein. Die Diskussion moderiert Julitta Münch vom WDR. Im Anschluss wird die Ministerin die Prämierung der Sonnenblumen-olympiade vornehmen, die als Wettbewerb zwischen Schulklassen ausgetragenen wurde.
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