Tag der Regionen | 30. September 2018 | Aktionszeitraum vom 21. September bis zum 7. Oktober 2018

Kurzinformation zum Tag der Regionen 2015

Tag der Regionen 2015 unter dem Motto „Das Leben im Dorf lassen – für die Zukunft der Stadt“

Mit dem Motto will der Tag der Regionen zu einem Dialog über die Zukunft der Dörfer und Regionen einladen und auch zeigen, welchen Beitrag die Städte hierfür leisten können und müssen.

Langfristig bedeutet dies in Zeiten von Globalisierung, demografischem Wandel und wirtschaftlichen Umbrüchen:

  • den ländlichen Regionen Zukunftsperspektiven zu eröffnen,
  • den Wert ländlicher Räume bewusst zu machen und zu stärken,
  • den Kultur-, Lebens- und Arbeitsraum in den Regionen zu erhalten und zu entwickeln,
  • die regionale Lebensqualität zu sichern,
  • neue Konzepte und Instrumente für eine zukunftsfähige Entwicklung des regionalen Natur- und Kulturraumes entwickeln.

In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, wirtschaftliche Perspektiven und Arbeitsmärkte zu entwickeln und zu stabilisieren, aber auch um die Bewahrung einer regionalen Identität in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft.

Das Aktionsbündnis „Tag der Regionen“ ruft deshalb zur Beteiligung am bundesweiten Aktionstag auf. Aktionen und Veranstaltungen, bei denen regionale Produkte, Handwerk und Dienstleistungen oder regionales Engagement im Mittelpunkt stehen, können für den Aktionszeitraum vom 25. September bis 11. Oktober 2015 unter www.tag-der-regionen.de angemeldet werden. Kerntag ist traditionell der Erntedanktag, in diesem Jahr der 4. Oktober.

Der dezentrale Aktionstag will jährlich Erlebnisse schaffen, die den VerbraucherInnen die Zusammenhänge zwischen persönlicher Kaufentscheidung und der Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaften sowie den Entwicklungschancen der eigenen Region bewusst machen. Der Tag der Regionen lebt davon, dass Viele mitmachen und so die Grundgedanken des regionalen Wirtschaftens in die öffentliche Diskussion bringen.

Kurzinformation zum Tag der Regionen - allgemein

Regionales Wirtschaften und die Bewahrung einer regionalen Identität sind wesentliche Säulen für den Bestand einer intakten auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft. Im lokalen und regionalen Handeln liegen die Schlüssel zur Lösung vieler Probleme.

Die Stärkung der Regionen, die Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten und die Förderung von Werten wie der gesellschaftlichen Verantwortung vor Ort sichern Lebensqualität auch in strukturell benachteiligten Räumen. Das betrifft den ländlichen Raum in der Fläche sowie auch seine Städte. In diesem Prozess verlieren die Regionen noch vielfach Strukturen auf verschiedensten Ebenen wie der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelverarbeitung, der Kulturlandschaft, den Dorfgemeinschaften, der sozialen Netze und der menschlichen Beziehungen. Eine zukunftsfähige und gleichzeitig umweltverträgliche Entwicklung von Städten und Regionen, die Produzieren und Arbeiten sowie zukunftsfähige Energieversorgung und –nutzung einschließt, kann dem entgegensteuern.

Der Tag der Regionen als Aktionstag zur Gewichtung der Regionen findet dezentral in der gesamten Bundesrepublik jeweils am Erntedanksonntag statt.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist darauf ausgerichtet, das Zusammenspiel ökonomischer, ökologischer und sozialer Vorteile regionaler Kreisläufe konkret zu benennen sowie Beispiele für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen zu liefern.

Die Themenbereiche, die von den Akteuren in den Veranstaltungen aufgegriffen werden können, sind vielfältig:

  • Präsentation der Vorteile regionaler landwirtschaftlicher Produkte vor allem im Hinblick auf die Klimabilanz. Regionale Produkte sind Kurzstreckenprodukte, die auf kurzen Wegen frisch zum Verbraucher kommen.
  • Begegnung mit Erneuerbaren Energien: Erneuerbare Energien sind regionale Energien. Die Dezentralisierung der Energieversorgung bietet Chancen – und nicht zuletzt Arbeitsplätze – in der Region.
  • Bewerbung des regionalen Handwerks, denn Handwerk ist vor Ort, dient den Menschen und ihren Bedürfnissen, schafft sozialen Zusammenhalt, trägt zur Sicherung des natürlichen Erbes bei und bewahrt kulturelles Erbe und Identität.
  • Werbung für die Erhaltung bzw. die Wiederbelebung kurzer Wege in unseren Lebensbereichen (Erholung, Freizeit, Einkauf, Wohnen, Schule und Arbeitsplatz) . Kurze Wege sind ein Stück Lebensqualität. Kurze Wege sind oft Bleibekriterium in vielen ländlichen Regionen. 

 Ziele

Wesentliches Anliegen des Aktionstages ist es, das Interesse und die Verantwortung für das eigene Lebensumfeld zu schärfen und die Chancen der Nutzung regionaler Ressourcen deutlich zu machen. Dies bedeutet Schutz und nachhaltige Bewahrung und Verbesserung der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Die Chancen bestehen im Wesentlichen in

  • der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe insbesondere auf der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, aber auch einer vielfältigen, abwechslungsreichen Landschaftsstruktur,
  • der Stärkung von Netzwerken vor Ort, die sich für die Region stark machen und der Förderung der regionalen Identität,
  • der Zusammenarbeit mit regionalen Kulturträgern und Initiativen,
  • der Förderung der Wahrnehmung der nahe liegenden Naturräume,
  • der vermehrten Verwendung von Lebensmitteln mit hoher Qualität aus der eigenen Region,
  • und der Stärkung von Partnerschaften zwischen den Regionen mit landes-, bundes- und europaweiter Ausstrahlung.