Jahresthema 2021

Der lange Weg zu kurzen Wegen

Krisenzeiten zeigen uns: regionale Strukturen und kurze Wege sind wichtig und zukunftsführend. Die Nachfrage nach Produkten aus der Region bestätigt das.  Kurze Wege erhalten regionale Strukturen, sind identitätsstiftend und zugleich klimaschonend. In vielen gerade ländlichen Gebieten sind Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen gar nicht mehr vorhanden oder stehen keiner kurz- oder langfristigen Verbesserungen entgegen. Gerade deshalb möchten wir Vorhandenes schützen/unterstützen und hervorheben.

Wir wollen den langen Weg hin zu kurzen Wegen gehen und auf gesellschaftlicher sowie politischer Ebene auf das Thema Regionalität aufmerksam machen, um Garant*innen  und Akteur*innen regionaler Wirtschaftskreisläufe zu stärken und notwenige Veränderungen aufzuzeigen.

Bereits im letzten Jahr wurde der Grundstein für das diesjährige Motto gelegt, indem wir den Land- und Handwerkerweg umgesetzt haben.

 

Kurze Wege – weit gedacht!

Zusammen wollen wir mit dem Tag der Regionen 2021 zeigen, was kurze Wege alles bewirken. Es soll aufgezeigt werden, dass die Ernährungswirtschaft saniert werden muss: nachhaltig, klimabewusst, krisenfest und mit Kreislaufsystemen. Hierfür ist der Erhalt von Regionalstrukturen notwendig, die für ökonomische Unabhängigkeit sorgen. Damit gerade die kleinen und mittleren Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft langfristig (über-) lebensfähig bleiben.

Jeder Einzelne ist gefragt - Unsere Ernährung und Konsumverhalten spielt dabei die maßgebende Rolle!

Besonders möchten wir passend zum Jahresthema auf die Stadt- & Land- Touren hinweisen, um kurze Wege direkt zu erleben.