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Warum Sie beim Tag der Regionen mitmachen sollten!

10 gute Gründe für Bündler*innen, regionale Produzierende, Dienstleistende und Handwerker*innen beim Tag der Regionen dabei zu sein.

1. Vernetzen & Verankern - Gemeinsam mehr erreichen!

Der Tag der Regionen verbindet regionale Aktionen mit regionalen Traditionen und ermöglicht dennoch den Blick in die Zukunft. So kann auch in Ihrer Region ein intensiver Austausch stattfinden und gemeinsame Projekte entstehen, denn ein lebendiges Netzwerk wächst auf der Basis persönlicher Kontakte und Unterstützung.
Beispiel: Gemeinsam organisierte Events oder Wochenmärkte mit dem expliziten Bezug zur Regionalität, meist von einer übergeordneten Organisation, wie z.B. Gemeinde oder Verein oder Bündler*innen organisiert.

2. Vor Ort engagieren & den Bezug zur eigenen Region schaffen - Für einen selbst und für Andere.
Vieles von dem, was wir tun, hat keinen Bezug mehr zu unseren Regionen. Einkaufen, Essen, Arbeiten, Reisen, Engagement, Kultur – was früher unerreichbar schien, ist heute Alltag, weil dieser auch komplexer geworden ist. Die Bedürfnisse der Regionen und ihrer Bewohner*innen bleiben dabei oft auf der Strecke und eigene Stärken geraten in den Hintergrund. Dennoch wurde gerade in den letzten beiden Pandemiejahren wieder die Krisenstärke und Resilienz von funktionsfähigen regionalen Nahversorgungsstrukturen deutlich.
Beispiel: Die Besonderheiten der Region durch das Aufzeigen regionaler Traditionen, Handwerk und geschichtliche Entwicklung weiterhin bzw. wieder in den Köpfen der Bewohner*innen und Besucher*innen verankern. Handwerk und Traditionen in den Unternehmen vorstellen.

3. Stärken der Region präsentieren - Von Norden bis Süden, von Osten bis Westen haben Regionen wahnsinnig viel zu bieten!
Es ist an der Zeit, all das bewusst in den Vordergrund zu rücken. Dafür ist der Tag der Regionen als Plattform gedacht, um überregional die Regionen in ihrer Vielseitigkeit, Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit zu präsentieren. Die Akteur*innen machen ihre Region zu der Region, die sie ist.
Beispiele: Steigern der Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens bzw. des Netzwerkzusammenschlusses regionaler Unternehmen zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Auf Veranstaltungen in der Region präsent sein oder eigene Veranstaltungen organisieren, um den Mehrwert des Unternehmens für die Region aufzuzeigen.

4. Regionalkultur unterstützen & Regionalbildung stärken - Gutes Tun und darüber reden.
Mit den Aktionen wollen die Akteur*innen den Menschen vermitteln, dass es Spaß machen kann, regional, sozial und umweltbewusst zu wirtschaften bzw. zu handeln und wie nachhaltig es ist, mit bewussten (Kauf-)Entscheidungen Regionalkultur zu unterstützen. Unternehmen und Landwirt*innen können sich aktiv für die Kultur der eigenen Region einsetzen und somit auch Regionalbildung betreiben. Ebenso wird die Frage, welche regionalen Unternehmen und Handelszweige in der Region vorhanden sind, beantwortet und die Bedeutung der Region sichtbar. Um also nationalen und internationalen Unternehmen effektiv entgegenzutreten, müssen die regionalen und lokalen Angebote durch regionale Initiativen, Vereine oder auch durch Produzentennetzwerke sichtbar gemacht werden. Diese können langfristig die Innenstädte fördern und durch eine Anpassung der Infrastruktur für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen die Kaufkraft erhöhen. Dazu kann der Tag der Regionen als Online-Plattform genutzt werden, um die vorhandenen Angebote überregional
sichtbar zu machen.
Beispiel: Die in 2021 neu eingeführten Stadt- & Land-Touren des Tag der Regionen werben für die Erhaltung bzw. die Wiederbelebung kurzer Wege in all unseren Lebensbereichen (Erholung, Freizeit, Einkauf, Wohnen, Schule und Arbeitsplatz) und machen die Regionen erlebbar. Kurze Wege sind ein Stück Lebensqualität und oft Bleibekriterium in ländlichen Regionen. Weitere Informationen zu den Stadt- & Land-Touren: www.tag-der-regionen.de/aktionen/stadt-land-touren

5. Neue Erfahrungen machen & neuen Input bekommen - Durch innovative Konzepte der „Wirtschaftsförderung 4.0“. Der Ansatz initiiert neue Wertschöpfung durch alternative Geschäftsideen vor Ort.
Um die Wirtschaft in der Region zu halten, zu fördern und zu bündeln sollten Kommunen über die klassischen Strategien hinausgehen und lokale und regionale
Wirtschaftsstrukturen stärken. Auch private und öffentliche Haushalte, Vereine und soziale Initiativen sollten unterstützt und gefördert werden. Der Ansatz der
"Wirtschaftsförderung 4.0“ eröffnet lokale, bekannte Investitionsmöglichkeiten und bindet die regionale Kaufkraft. Weiterhin stärkt diese Form der Wirtschaftsförderung die lokale Vielfalt. Weite Wege mit motorisiertem Individualverkehr sollen eingeschränkt werden und somit das Klima geschützt werden.
Beispiel: Die „Wirtschaftsförderung 4.0“ umfasst Modelle wie „Sharing Economy“, Reparaturwerkstätten und lokale Währungen. All diese und viele weitere Ideen machen eine Region lebenswert, fordern aber langfristig die Unterstützung und Professionalisierung auf kommunaler Ebene. Beim Tag der Region sind diese innovativen Regionalkonzepte beispielhaft für eine zukunftsfähige (ländliche) Region.

6. Nachhaltigkeit - fördern & fordern
Durch Aktionen zum Tag der Regionen können die Vorteile der Nachhaltigkeit aufgezeigt und sichtbar gemacht werden. Dadurch wird das Wissen weitergegeben und mögliche Veränderungen in der Region und Unternehmen angestoßen.
Beispiel: Bei Aktionen können nachhaltige Verhaltensweisen (z.B. Müllvermeidung durch das Geschirrmobil und die Abwaschstraße) gefördert und so schrittweise im Alltag integrieren. Von anderen Mitwirkenden kann Nachhaltigkeit bei Aktionen des Tag der Regionen eingefordert werden.

7. Sich für Klima, Natur und Umwelt einsetzen & die Umweltbildung stärken - Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand!                                                                                        Bei der Aktion wird der regionale Wirtschaftskreislauf transparent aufgezeigt: Z. B. werden Informationen zur Herkunft der Produkte oder die für ein Produkt verwendeten Rohstoffe dargestellt. Nachhaltige, regionale Produkte und Dienstleistungen aus regionaler, und gentechnikfreier Produktion unter fairen Bedingungen (für Mensch und Tier) produziert, sollten bei den Aktionen bevorzugt werden.
Beispiel: Ein Einblick hinter die Kulissen bei Lebensmittelhandwerker*innen geben und dadurch Transparenz in der Produktionskette vermitteln. So kann Vertrauen aufgebaut und die Solidarität zum heimischen Produkt und den Produzierenden hergestellt werden. Der Einkauf bei Menschen aus der Region erzeugt ein gutes Gefühl und macht auf die Verantwortung für die Region aufmerksam.

8. Verständnis für Handwerk fördern - Durch regionalen Bezug Arbeitnehmer*innen akquirieren
Lebensmittelhandwerker*innen können die Probleme aber auch die Chancen des Handwerks aufzeigen. Das soll dazu beitragen, dass dem Handwerk wieder das ihm gebührende Ansehen entgegengebracht wird. Dieser Wirtschaftszweig ist wichtig für die Grundversorgung und schließlich Grundlage für die gesamte Region und Gesellschaft.
Beispiel: Ein Einblick hinter die Kulissen bei (Lebensmittel-)Handwerker*innen geben. Weil kleine und mittlere Betriebe jedoch akut vom Aussterben bedroht sind, hat der Tag der Regionen mit dem Land- und Handwerkerweg 2020 für mehr Aufmerksamkeit und bessere Rahmenbedingungen für regionale Land- und Handwerker*innen in ganz Deutschland geworben: www.tag-der-regionen.de/aktionen/land-und-handwerkerweg

9. Wir sind fair! - Fair Trade auch bei uns
Durch faire Konditionen (Bezahlung, Arbeitsklima etc.) für Mitarbeitende können Unternehmen in ihrer Region für sich werben und neue Kund*innen generieren. Durch die Wertschätzung von Mitarbeitenden kann sich so ein Unternehmen in der Region als Vorreiter präsentieren, sich langfristig etablieren und positiv in der Region wirken.
Beispiel: Bei Aktionen öffentlich darauf hinweisen, dass faire Arbeitsbedingungen im Unternehmen der Standard sind. Mitarbeitende werden wertgeschätzt und sind langfristig Arbeitnehmer*innen.

10. Unterstützender Teil der Regionalbewegung werden - Gemeinsam Ziele erreichen und politisch sichtbar werden
Die Regionalbewegung bündelt die vielfältigen Aktivitäten einer regionalen nachhaltigen Entwicklung, unterstützt und vernetzt die zahlreichen regionalen Akteure durch weitere Impulse und leistet wichtige Lobbyarbeit für regionales Wirtschaften und regionale Versorgung sowie die Stärkung ländlicher Räume. Durch die rund 330 Mitgliedsinitiativen werden die Interessen von regionalen Akteuren in ganz Deutschland vertreten.
Die Zielsetzung des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. ist der Erhalt der Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Hierzu gehören Wasser, Luft, Boden und Energie, aber auch Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen. Regionales Wirtschaften bildet hierfür die Basis – hat aber nur dann eine Chance, wenn es politisch und gesellschaftlich gewollt und praktiziert wird.
Diesem Anspruch steht eine seit Jahrzehnten auf Zentralisierung ausgerichtete Politik und Gesellschaft gegenüber. Die immer stärkere Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten auf immer weniger Akteur*innen führt nicht nur hierzulande zu einer ungesunden Marktmacht mit vielfältigen negativen Auswirkungen. Die Dominanz großer weltweit agierender Konzerne stellt die Politik, abhängige Unternehmen und die Gesellschaft vor zahlreiche Probleme. Kleine und mittelständische Unternehmen verlieren ihre Existenzgrundlage, die Vielfalt der Anbieter nimmt ab und soziale Strukturen in den Kommunen brechen weg. Weitere Informationen: www.regionalbewegung.de/bewegung/leitbild/
Beispiel: Erste Erfahrungen können mit der Anmeldung von regionalen Aktionen während des Tag der Regionen gesammelt werden. Für die Stärkung einer Regionalisierung in der (Ernährungs-) Wirtschaft kann schließlich dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. beigetreten werden: www.regionalbewegung.de/mitgliedschaft/

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Das ist der Tag der Regionen – Regional, Bio, Fair