Mein Praktikum beim BRB - Josephine

Josephine Piontek hat im Januar 2021 ihr dreimonatiges Praktikum bei uns begonnen. Sie studiert im 4. Semester Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen und unterstützt das Team der Regionalbewegung in unterschiedlichen Bereichen bei der Arbeit.

Jana: Wieso hast du dich für ein Praktikum bei uns entschieden?

Josephine: Letztes Semester hatte ich die Möglichkeit, mich in einem Modul etwas näher mit Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation auseinanderzusetzen. Diese Themenbereiche haben mir sehr viel Freude bereitet. Aus diesem Grund habe ich die Augen nach einem Praktikumsplatz offen gehalten, in dem viel mit den Verbraucher*innen , aber auch auf Wirtschaftsebene kommuniziert wird. Ich kann hier in fast alle Bereiche mit hineinschauen und trotzdem ist noch ein Bezug zur Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Erzeugnissen gegeben. 

Jana: Wie ist es dir jetzt in dem ersten Monat bei uns ergangen? Auch mit Hinsicht auf die ungewöhnliche Situation während der Pandemie?

Josephine: Ich bin froh, mich für ein Praktikum hier entschieden zu haben. Schon alleine das Arbeitsklima ist einfach super. Trotz Home Office fühle ich mich in das Team aufgenommen. Es gibt wöchentliche Teambesprechungen, wo eine gute Balance zwischen Ungezwungenheit und Produktivität herrscht. Es macht mir Spaß mich mit den anderen auszutauschen und alles kennenzulernen.

Jana: Was findest du als Praktikantin beim Tag der Regionen besonders spannend? Gab es auch etwas, das dir weniger gut gefallen hat?

Josephine: Ich finde es sehr spannend zu sehen wie die Planung für den Tag der Region hinter den Kulissen aussieht. Es gibt viele Entscheidungsprozesse und auch die kleinen Dinge sind wichtig. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie später alles ineinandergreifen wird.

Ich wechsele in einem zweiwöchentlichen Rhythmus zwischen Home Office und Büro. Es ist schön, zumindest etwas normalen Arbeitsalltag kennenzulernen. Weniger gut gefällt mir daran allerdings der Weg nach Hause. Dafür muss ich nämlich mit dem Fahrrad gute zwei Kilometer bergauf fahren. Wahrscheinlich ist das aber Meckern auf hohem Niveau?

Jana: Im Sommer ist es sicherlich angenehmer ;) ! Dennoch müssen da wohl alle Praktikant*innen durch, die von weiter weg zu uns kommen. (Zur Erklärung: Die Unterkunft für unsere Praktikant*innen liegt nicht im gleichen Ort.)

Jana: Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?

Josephine: Am meisten Spaß macht es mir, Beiträge zu gestalten und Pressemitteilungen zu schreiben. Ich möchte gerne Informationen weitergeben und das kann ich hier.

Jana: Und was war die größte Herausforderung?

Josephine: Vielleicht das Protokoll zu einer zweistündigen Videokonferenz zu verfassen? Das war schon ein ziemlicher Zeitfresser und es fiel mir schwer gegen Ende der Aufzeichnung noch aufmerksam mitzuschreiben.

Jana: Hattest Du die Möglichkeit, Dein Talent zu zeigen und unter Beweis zu stellen?

Josephine: Definitiv! Ich kann mich hier austoben und meine Kreativität sowie Recherche in die Beiträge der Social Media Accounts einfließen lassen.

Jana: Super, dass freut mich und inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Josephine: Schon nach einem Monat hier habe ich gemerkt, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, später einmal in diesem Feld zu arbeiten. Meine Bachelorarbeit möchte ich aber trotzdem eher im naturwissenschaftlichen Bereich machen, statt im sozialwissenschaftlichen.

Jana: Da du ja schon eine Weile bei uns bist, hast du dir bestimmt schon dein eigenes Bild vom Tag der Regionen gemacht. Also - Was hältst du vom Tag der Regionen?

Josephine: Ich finde den Tag der Regionen sehr spannend. Obwohl der Aktionszeitraum erst im Spätsommer beginnt, läuft die Planung das ganze Jahr über. Man merkt, wie alle im Tag der Regionen Team von dem Event begeistert sind und ich verstehe auch warum. Mit dem Tag der Regionen lässt sich aus einem unendlichen Vorrat an Kreativität und Individualität schöpfen, um die eigenen Regionen zum Strahlen zu bringen. Alle Akteur*innen möchten zeigen, was in Ihnen steckt.

Jana: Vielen Dank Josephine für das tolle Interview!!

Zwei Praktikantinnen im Gespräch

Jana Berger und Barbara Blattgerste haben im Jahr 2020 für je drei Monate den Tag der Regionen begleitet und berichten von ihren Erfahrungen.

Barbara: Stell dich doch mal kurz vor Jana.

Jana: Ich bin Jana Berger, studiere an der Universität Kassel und wohne im nordhessischen Trendelburg. Nach dem Bachelor in „Stadt- und Regionalplanung“, bin ich derzeit in meinem Masterstudium mit der Vertiefung „Nachhaltige Raumentwicklung“.
So Barbara, jetzt bist du dran:

Barbara: Ich heiße Barbara Blattgerste und ich komme aus Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen. Derzeit studiere ich an der Universität Freiburg den Bachelor in „Geographie“. Ich war zwei Semester in Kanada und freue mich jetzt auf Einblicke in die praktische Arbeit.

Jana: Warum die Regionalbewegung als Praktikumsplatz?

Barbara: Im Geographiestudium habe ich bisher viele Themenbereiche kennengelernt und dabei Einblicke in verschiedene Herausforderungen unserer Zeit erhalten. Der Klimawandel und die Corona-Pandemie sind im Moment nur die präsentesten Beispiele. Doch keine der Herausforderungen lässt sich lösen, ohne die Menschen vor Ort mit einzubeziehen. Ich möchte nicht nur durch mein persönliches Verhalten, sondern auch durch meine Arbeit einen Beitrag dazu leisten. Die Stärkung des ländlichen Raumes und der Regionen allgemein war da für mich das logische Aufgabenfeld.
Und du so, Jana?

Jana: Ich möchte die Erfahrungen aus meinem Studium nutzen und sie im Praktikum bei der Regionalbewegung anwenden und weiterentwickeln. In der Stadtplanung ist es wichtig sich städtebaulich auf den Klimawandel einzustellen und dadurch auch eine nachhaltige Flächennutzung anzustreben. Insbesondere sollte aber auch eine nachhaltige regionale Lebensmittelversorgung  sichergestellt werden. Denn gerade in dieser Zeit kommt es darauf an, lokal zu handeln, sich für den Klimaschutz einzusetzen und die Wirtschaftskreisläufe nachhaltiger zu gestalten. Zudem habe ich vor, mich im Rahmen meiner Masterarbeit, welche auch für die Regionalbewegung entstehen soll, weiter mit der Thematik auseinander zu setzen.

Barbara: Und was hältst du vom Tag der Regionen? Du hast dein Praktikum ja schon vor dem Aktionszeitraum angefangen und tiefere Einblicke bekommen als ich.

Jana: Der Tag der Regionen hat super viel Potenzial. Ich glaube leider, vielen ist nicht bewusst wie wertvoll unsere Regionen sind. Der Tag oder der Aktionszeitraum macht darauf aufmerksam. Durch eine vielfältige und bunte Region können so viele Probleme gelöst werden. Der Tag der Regionen ist eben irgendwie mehr als “nur” für die Regionen, es werden viele Themen wie Klimawandel oder Nachhaltigkeit mit angesprochen.
Wie ist dein erster Eindruck gewesen?

Barbara: Am Anfang fand ich es schwer, das Konzept zu fassen. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr warum. Der Tag der Regionen ist ein großes deutschlandweites Fest der Regionen. Alle Akteur*innen dürfen ihre Region vorstellen und zeigen, was sie einzigartig macht. Und durch den Aktionszeitraum muss man sich an einem Tag nicht zwischen unendlich vielen tollen Aktionen entscheiden, sondern kann über die Zeit an mehreren interessanten und schönen Aktionen teilnehmen.
Und was war das Beste an deinem Praktikum?

Jana: Ich habe super viele tolle Menschen kennengelernt. Super viele verschiedene Aufgabenbereiche aktiv mitgestalten dürfen. Fazit für mich: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Barbara: Da kann ich dir nur zustimmen. Ich hab schon so viele verschiedene Aufgaben kennengelernt. Es ist faszinierend, wie viel Zeit und Aufwand das ganze Jahr über hinter dem Projekt steht. Und es ist besonders toll zu sehen, mit wie viel Freude und Motivation das ganze Team dabei ist!

Jana: Ich sehe schon Barbara, wir sind uns einig. Wir würden beide unser Praktikum bei der Regionalbewegung wiederholen.