Zwei Praktikantinnen im Gespräch

Jana Berger und Barbara Blattgerste haben für drei Monate den Tag der Regionen begleitet und berichten von ihren Erfahrungen.

Barbara: Stell dich doch mal kurz vor Jana.

Jana: Ich bin Jana Berger, studiere an der Universität Kassel und wohne im nordhessischen Trendelburg. Nach dem Bachelor in „Stadt- und Regionalplanung“, bin ich derzeit in meinem Masterstudium mit der Vertiefung „Nachhaltige Raumentwicklung“.
So Barbara, jetzt bist du dran:

Barbara: Ich heiße Barbara Blattgerste und ich komme aus Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen. Derzeit studiere ich an der Universität Freiburg den Bachelor in „Geographie“. Ich war zwei Semester in Kanada und freue mich jetzt auf Einblicke in die praktische Arbeit.

Jana: Warum die Regionalbewegung als Praktikumsplatz?

Barbara: Im Geographiestudium habe ich bisher viele Themenbereiche kennengelernt und dabei Einblicke in verschiedene Herausforderungen unserer Zeit erhalten. Der Klimawandel und die Corona-Pandemie sind im Moment nur die präsentesten Beispiele. Doch keine der Herausforderungen lässt sich lösen, ohne die Menschen vor Ort mit einzubeziehen. Ich möchte nicht nur durch mein persönliches Verhalten, sondern auch durch meine Arbeit einen Beitrag dazu leisten. Die Stärkung des ländlichen Raumes und der Regionen allgemein war da für mich das logische Aufgabenfeld.
Und du so, Jana?

Jana: Ich möchte die Erfahrungen aus meinem Studium nutzen und sie im Praktikum bei der Regionalbewegung anwenden und weiterentwickeln. In der Stadtplanung ist es wichtig sich städtebaulich auf den Klimawandel einzustellen und dadurch auch eine nachhaltige Flächennutzung anzustreben. Insbesondere sollte aber auch eine nachhaltige regionale Lebensmittelversorgung  sichergestellt werden. Denn gerade in dieser Zeit kommt es darauf an, lokal zu handeln, sich für den Klimaschutz einzusetzen und die Wirtschaftskreisläufe nachhaltiger zu gestalten. Zudem habe ich vor, mich im Rahmen meiner Masterarbeit, welche auch für die Regionalbewegung entstehen soll, weiter mit der Thematik auseinander zu setzen.

Barbara: Und was hältst du vom Tag der Regionen? Du hast dein Praktikum ja schon vor dem Aktionszeitraum angefangen und tiefere Einblicke bekommen als ich.

Jana: Der Tag der Regionen hat super viel Potenzial. Ich glaube leider, vielen ist nicht bewusst wie wertvoll unsere Regionen sind. Der Tag oder der Aktionszeitraum macht darauf aufmerksam. Durch eine vielfältige und bunte Region können so viele Probleme gelöst werden. Der Tag der Regionen ist eben irgendwie mehr als “nur” für die Regionen, es werden viele Themen wie Klimawandel oder Nachhaltigkeit mit angesprochen.
Wie ist dein erster Eindruck gewesen?

Barbara: Am Anfang fand ich es schwer, das Konzept zu fassen. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr warum. Der Tag der Regionen ist ein großes deutschlandweites Fest der Regionen. Alle Akteur*innen dürfen ihre Region vorstellen und zeigen, was sie einzigartig macht. Und durch den Aktionszeitraum muss man sich an einem Tag nicht zwischen unendlich vielen tollen Aktionen entscheiden, sondern kann über die Zeit an mehreren interessanten und schönen Aktionen teilnehmen.
Und was war das Beste an deinem Praktikum?

Jana: Ich habe super viele tolle Menschen kennengelernt. Super viele verschiedene Aufgabenbereiche aktiv mitgestalten dürfen. Fazit für mich: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Barbara: Da kann ich dir nur zustimmen. Ich hab schon so viele verschiedene Aufgaben kennengelernt. Es ist faszinierend, wie viel Zeit und Aufwand das ganze Jahr über hinter dem Projekt steht. Und es ist besonders toll zu sehen, mit wie viel Freude und Motivation das ganze Team dabei ist!

Jana: Ich sehe schon Barbara, wir sind uns einig. Wir würden beide unser Praktikum bei der Regionalbewegung wiederholen.